Das Angebot der Webseite Evolutionskritik

(http://www.evokrit.de)

wurde eingestellt.



Die Evolutionstheorie von Darwin hat die Gemüter aufgeschreckt und wird seit dieser Zeit kontrovers und emotional durchgeführt. Wir haben lernen müssen, dass die Menschen ein rein zufälliges Produkt sind und keinen Gott als Schöpfer haben. Solche Gedankenführung führt zwangsläufig zu heftigen Diskussionen.

Ein grundsätzliches Problem entsteht dadurch nicht. Jeder darf für richtig halten, was er aufgrund seiner Logik erbarbeitet hat. Leider ist das Thema aus dem Ruder gelaufen. Insbesondere werden Kritiker der Evolutionstheorie mit einer unglaublichen Verachtung überschüttet, weil sie mit Zufallsprozessen nichts anfangen können.

Wer sich mit diesem Gebiet beschäftigt investiert unsinnige Lebenszeiten. Insbesondere die Diskussion um Kritik, Gegenkritik, Verletzung und Anmassung überfordert Befürworter und Kritiker, weil es zu keiner Übereinstimmung kommt. Interessierte können sich nur auf die am meisten überzeugende Seite stellen.

Als Betreiber dieser Webseite ziehe ich mich zurück. Ich halte evolutive Zufallsprozesse für unmöglich. Es gibt im Leben wichtigere Dinge, als endlos über alles und nichts, Zufall oder doch anders, ehrlich oder gelogen, klug oder dumm zu diskutieren. Wir leben in einem Land, in dem jeder frei denken kann. Wer an Gott glaubt und sich von ihm getragen weiss, hat eine gute Lebensgrundlage. Wer lieber auf den Zufall blickt, wird seine eigene Erfahrung machen, die ihn bestärkt. Dennoch wäre es gut, wenn diese Menschen einmal Zufallsprozesse nicht nur im Rahmen rücklickender Wissenschaft sehen, sondern auch in ihrem Alltag ausprobieren. Sie kämen sicher zu spannenden Entdeckungen.

Auf eine Beobachtung möchte ich noch hinweisen. Evolutionstheoretiker erklären die Entstehung heutiger Lebewesen oft mit einem großen Respekt, weil sie darin unglaublich wunderbare und komplizierte Vorgänge sehen. Ihr beschreibender Ausdruck ist: "--- Das hat die Evolution so gemacht --- Das hat die Evolution toll gemacht --- Da hat sich die Evolution etwas gedacht --- ". Hier wird die Evolution personifiziert und wie ein Schöpfer beschrieben, ein Schöpfer, der aber abgelehnt wird: Evolution als umformulierter Schöpfer. Nach meiner Auffassung fehlen der Evolöutionstheorie die verbalen Werkzeuge, um sich beschreiben zu können. Bevor man von "Evolution, eine bewiesenen Tatsache" spricht sollten erst die verbalen Werkeuge sorgsam bestimmt werden, um mehr Beweiskraft zu erlangen.

Mit meiner wissenschaftlichen Ausbildung zum Dipl.-Ing. nehme ich bereitwillig hin, wenn mich Evolutionstheoretiker wegen meiner ablehnenden Einstellung als einen unwissenschaftlichen, dummen und unfähigen Menschen bezeichnen. Bis diese aber soweit sind, evolutive Erklärungen mit konsistenten verbalen Werkzeugen vorzulegen, genieße ich mein Leben als Christ, der sich in der Hand seines Schöpfers weiss, ein persönlicher Gott jenseits der Ontologie und dennoch mitten unter uns.

27. Juli 2017 Karl Willnat - Duisburg, Verantwortlicher der Webseite

Ontologie: Raum des erklärbaren.